Games Convention 2002
31.08.2002Von Marc Kamradt Die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindende Games Convention in Leipzig kann man sicher als Erfolg verbuchen. Fast alle namenhaften Entwickler und Publisher waren mit großen Ständen vertreten und präsentierten ihre aktuellen Produkte. Halle 2GIGA Games hatte in Halle 2 ein kleines Studio aufgebaut und berichtete direkt vom Messegelände. Das Programm war bunt gemischt, ebenso wie die Gäste unter denen sich Bruce Shelley [Microsoft] oder auch Jürgen Drews befanden. Die Zuschauer konnten sich einen guten Eindruck davon machen, wie die Arbeit bei GIGA von statten geht. 
Die "History of Games" Sehr spannend war die "History of Games", welche die verschiedenen Computer- und Konsolensysteme seit den 70er Jahren nachzeichnete. Man lernt nie aus: Es gabe eine "Centipede"-Version von Jeff Minter für ein Computersystem des VEB Robotron aus der ehemaligen DDR. 
Centipede auf dem KC87 Auf dem Stand der neu gegründeten G.A.M.E.-Vereinigung aus Berlin, sowie bei IndiGo konnte man sich über Spiele von Hobbyentwicklern informieren. Wer Lust hatte konnte sich bei einer Partie Hockey, Baseball oder auch einem Moorhuhn-Wettbewerb mit anderen Gästen messen. Halle 3In Halle 3 präsentierten sich dann die meisten Entwickler und Publisher. Hier konnte man die Neuigkeiten für PC, PS2, GameCube und X-Box antesten und sich seine Meinung zu einigen Demoversionen bilden. Besonders hängengeblieben ist bei mir "XIII", ein Ego-Shooter mit Cell-Shading. Aber auch Microsofts "Age of Mythology", Insomnic Games "Ratchet and Clank" oder "Godzilla" von Atari machten einen guten Eindruck.  
Links: Sieht aus als würden sie in einer Toilette spielen - und so ist es auch Rechts: Lara und ich vertreiben die Anbieter schlechter Spiele Der Stand von Atari erfreute sich ohnehin großer Beliebtheit, da im Stundentakt von den Atari Girls T-Shirts und andere Fanartikel in die Menge geworfen wurden. 
Die Atari Girls in Aktion Auch in Halle 3 gab es wieder die Möglichkeit Aktivitäten ohne Videospiele in Angriff zu nehmen. Direkt an die Halle schloss sich eine Kart-Bahn an auf der Gäste kostenfrei einige Runden drehen konnten. Das Business CenterHier gab es für Fachbesucher die Möglichkeit mit Entwicklern und Publishern Kontakt aufzunehmen oder einfach nur Kollegen aus der Branche zu treffen. Im sog. "Developer Village" stellten auch einige Entwickler ihre Engines und andere Middleware vor. Insgesamt wirkte das Business Center etwas langweilig, was sicherlich daran lag, dass die meisten Firmen nur einen der vielzählig vorhandenen Miniräume besetzten und deren Türen wegen andauernden Besprechungen fast immer geschlossen waren.
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